PROJEKTMANAGEMENT

Entwicklung Halbinsel Pütnitz, Ribnitz-Damgarten

Auftraggeber

Stadt Ribnitz-Damgarten

 

Leistungen

Organisatorische und terminliche Planung

Koordination des Planerteams und Einbindung der verschiedenen Fachplanungen

Vorbereitung und Moderation der Expertenarbeitsgruppe

Organisation und Mitgestaltung von Ämterrunden und Verhandlungen mit einzelnen Behörden

Mitwirkung bei Vorbereitung und Gestaltung von Informationsforen und weiteren Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung

Unterstützung und Beratung Fördermittelvergabe

Mitwirkung bei Einholung von Angeboten im Rahmen der Ausschreibung von Planungsleistungen

Termin- und Kostenkontrolle

 

Planungszeitraum

05.2009 - 02.2010

 

Fläche

ca. 550 ha

 

Projektpartner

BZ Architekten, Rostock

 

Ergebnis der Planung

 

Die Entwicklung der ehemaligen Militärliegenschaft Pütnitz mit insgesamt 550 ha Fläche zu einem bedeutsamen Tourismusprojekt mit bis zu 3.000 Betten insgesamt, erfordert ein umfassendes, klar strukturiertes Projektmanagement, welches sämtliche projekt- und prozessbezogenen Anforderungen integriert. Dabei galt es unseren Auftraggeber über die verschiedenen Planungsstufen einer ersten Machbarkeitsstudie und deren Diskussion in Gremien und Öffentlichkeit über die Konkretisierung der Planung mit diversen fachgutachterlichen Untersetzungen bis hin zur Vorbereitung und Begleitung des Raumordnungsverfahrens fachlich und organisatorisch zu unterstützen. Die in den Prozess einzubindenden Fachplanungen und Gutachten reichten dabei von erforderlichen Markt- und Tourismusstudien über solche zur Altlastenbegutachtung, zum Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz bis hin zu ingenieurstechnischen Planungen zu Hafenbau sowie zur verkehrs- und leitungsgebundenen Erschließung. Dabei galt es auch Schutzgebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH- und SPA-Gebiete), insbesondere artenschutzfachliche sowie forstrechtliche Anforderungen in Begutachtung und Planung angemessen zu berücksichtigen.

 

Im Rahmen der Behördenabstimmung lag ein Schwerpunkt auf der frühzeitigen Einbindung der wesentlichen Ämter und Träger öffentlicher Belange im Rahmen von moderierenden Ämterrunden sowie Fachterminen zu einer Fülle von genehmigungsrelevanten Belangen. Die Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgte in regelmäßig statt findenden Bürgerinformationsforen sowie Ausstellungen bzw. als öffentliche Auslage der Planunterlagen.