PROJEKTMANAGEMENT

Standortentwicklungskonzept Ferienanlage "Gutshof Blengow"

Auftraggeber

Kulsa Immobilien Beratungsgesellschaft mbH, Bad Doberan

 

Leistungen

Bestandsaufnahme

Konzept Ferienanlage, Wellness- und Gastronomieeinrichtung

Bebauungsplanung

Erschließungsplanung (Entwurf)

Neuordnung Gesamtanlage

 

Planungszeitraum

12.2003 - 03.2006

 

Fläche

ca. 4,5 ha

 

Investitionsvolumen

Erschließung, Ferienhäuser, Gastronomie- und Wellnesseinrichtung insgesamt

ca. 10 Mio. €

 

Ergebnis der Planung

 

Die Ortslage Blengow in Nähe von Ostsee und Salzhaff wurde über die Jahrhunderte maßgeblich von der Gutsanlage und dem zugehörigen Gutspark geprägt. Nach 1989 wurde der landwirtschaftliche Betrieb mangels Rentabilität eingestellt. Die großen Stallungen und sonstigen Wirtschaftsgebäude wurde in Folge abgebrochen, lediglich das Herrenhaus und zwei weitere Nebengebäude blieben erhalten. In der Folge setzte eine touristische Nachnutzung ein. Im Herrenhaus und auf einer benachbarten Fläche, nördliuch der ehemaligen gutsanlage, entstanden Ferienappartements mit insgesamt 60 Betten.

 

Das Konzept für die weitere Entwicklung des Standorts sieht nun eine Ergänzung des Beherbergungsangebots in Form von Ferienhäusern und Wohnungen vor. Insgesamt wird ein Angebot von 120 bis maximal 200 Betten angestrebt. Gleichzeitig wird in direkter Nähe zum Herrenhaus eine Gesundheits- und Wellnesseinrichtung, inkl. einer kleinen Gastronomie mit Außenbereich geschaffen. Durch diese vom Wetter unabhängigen, Angebote wird die Attraktivität der Anlage gerade auch in der bisher wenig nachgefragten Nebensaison erhöht.

 

Die neuen Gebäude werden im Bereich der abgebrochenen Wirtschaftsgebäude errichtet. Die Gebäudestellung in der Blickachse zum Gutshaus nimmt dabei die Fluchten der ehemaligen Wirtschaftsgebäude auf, so dass der ehemals geschlossene Raumeindruck wieder aufgenommen wird.

 

Die Rekonstruktion der nur noch in Teilen erhaltenen Lindenallee unterstützt dieses Anliegen. Die im Bebauungsplan getroffenen Festsetzungen sorgen für einheitliche Gestaltvorgaben und beschränken Baudichte und Gebäudehöhen.

 

Damit wird Rücksicht auf die denkmalpflegerischen Belange genommen und eine Einbindung der neuen Baustrukturen in das Orts- und Landschaftsbild erleichtert. Die festgesetzten grünordnerischen Maßnahmen wirken gleichfalls integrativ. Der Gutspark wird in Richtung Salzhaff erweitert und öffentlich gewidmet. Ein Fuß- und Radweg verbindet die Ferienanlage durch den Park Richtung Salzhaff und Rerik.