STRATEGISCHE STADTENTWICKLUNG

Entwicklungskonzept "Mittlere Altstadt" Schwerin

Auftraggeber

Landeshauptstadt Schwerin

 

Leistungen

Städtebauliche Rahmenplanung

Maßnahmen- und Finanzierungsplanung

Abgrenzung potenzielles Fördergebiet

 

Planungszeitraum

11.2008 - 03.2009

 

Fläche

ca. 58 ha



Ergebnis der Planung

 

Der Innenstadtbereich Schwerins soll als Fördergebiet für den Stadtumbau und das Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (AZ) festgelegt werden. Als fachliche Grundlage für die anste­henden Entscheidungen ist ein städte­bauliches Entwicklungskonzept nach § 171b BauGB zu erarbeiten. Folgende Zielset­zungen werden dabei verfolgt:

 

  • Sicherung und Weiterentwicklung des Hauptgeschäfts- und Dienst­leistungs­zentrums
  • Weiterentwicklung des Tourismus und hier speziell des Kulturtourismus
  • Entwicklung des innerstädtischen Wohnens in (Rand)Bereichen, wel­che für vorgenannte Aufgabenfelder nicht von Bedeutung sind.

 

Das vorgeschlagene Maßnahmenpa­ket setzt den Schwerpunkt auf kon­krete kurz- bis mittelfristig umzuset­zende Maßnahmen und nutzt hierfür die er­weiterten Fördermög­lichkeiten des Programms AZ im kommuni­kativen, wirt­schaftsberatenden und organisatori­schen Be­reich. Folgende Maßnah­men werden im Sinne der funktiona­len Stärkung des Zentrums vorge­schlagen:

 

  • Einsetzung eines Beirates mit Vertre­tern aller für die Innenstadt­entwicklung bedeutsamen Akteurs­gruppen
  • Einsetzung externes Citymanage­ment, wel­ches über notwendige Qua­lifizierung auch in den Schlüs­selberei­chen Einzelhandel, Touris­mus, Stadt­marketing sowie Mode­ration verfügt.
  • Sonderprogramme für private Maßnah­men in den thematischen Schwer­punkten, z.B. Nachnutzung histori­scher Bausubstanz durch Tourismus- und innerstädtische Wohnprojekte
  • Verfü­gungsfonds für Kleinprojekte zugunsten der für die weitere Alt­stadt­entwicklung besonders be­deutsamen Gruppen
  • Maßnahmen zur bodenordneri­schen und plane­rischen Vorberei­tung / Sicherung von Standorten, welche einer grundlegenden Neu­ordnung bedürfen.

 

Mit vorliegender Rahmenplanung wird die Wende von einer vorwiegend ob­jektorientierten zu einer funktions­ori­entierten Kernstadtentwicklung ein­geleitet.