STRATEGISCHE STADTENTWICKLUNG

Fortschreibung Rahmenplan Knieper - West

Auftraggeber

SES Stralsund mbh

 

Leistungen

Analyse Bevökerungs- und Sozialstruktur

Wohnwirtschaftliche Analyse

SWOT-Analyse

Planungsansätze in Varianten

 

Planungszeitraum

09.2007 - 04.2008

 

Fläche

ca. 280 ha

 



Ergebnis der Planung

 

Aufgabe und Ziel der Rahmenplan-Fort­schreibung ist eine Anpassung des im Dezember 2001 für Knieper West erar­beiteten Städtebaulichen Rahmen­planes an die aktuellen soziodemogra­fischen und wohnungswirtschaftlichen Entwick­lungen. Ausschlaggebend ist die weiterhin rückläu­fige Entwicklung der Bevölkerungszahlen und der daraus resultierende steigen­de Leer­stand auf Stadtteil- und gesamtstäd­tischer Ebene. Das Rück­baukonzept aus dem Jahr 2001 basiert auf ge­schossweisen Rückbau und Sanierung des Bestan­des. Diese finanziell aufwen­digen Maßnahmen sind aufgrund des wirt­schaftlich engen Spielraumes der Wohnungsunternehmen zumindest nicht mehr in der Gesamtheit für das Rahmen­plangebiet zu realisieren.

 

Da die Leerstandssituation sich moderat gestaltete und erst für die mittlere Zukunft aufgrund der Altersstruktur von einer diesbezüglich deutlich negativen Entwicklung auszugehen war, ergab sich hier die Chance eine langfristige und nachhaltige Umbaustrategie zu entwickeln. Ziel war dabei, den Rückbau gezielt für eine Aufwertung des Stadtteils einzusetzen, also z.B. enge, schlecht belichtete Wohnlagen aufzulockern, zusammenhängende neue Freibereiche und Grünzüge zu schaffen oder den Stadtteil an den Rändern zurückzubauen und Siedlungsfläche an die Natur zurückzugeben. Dazu wurden verschiedene alternative Planungsansätze entwickelt und gemeinsam anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs bewertet, in dem neben wohnungswirtschaftlichen Aspekten auch solche der stadträumlichen und Aufenthaltsqualität, der Erschließung und Versorgung sowie von Umwelt und Natur Berücksichtigung fanden.

 

Entsprechend steht die Überarbeitung des Rückbau­konzeptes und dessen Abstimmung mit den Wohnungsunternehmen und sonsti­gen Wohnungsei­gentümer im Mittelpunkt der Fortschrei­bung.